Der aus den USA kommende Jazz war für den neu
entstehenden Ostblock nach dem 2. Weltkrieg
das Sinnbild des schlechten kulturellen Einflusses
aus dem Westen. Verbote und keine Arbeitsmöglichkeiten
für die Musiker waren die Konsequenz.
Doch der mit dieser Musik verbundene Freiheitsdrang
liess nicht locker. Die Musik breitete sich
aus, von Ostberlin über Tallin nach Prag und vor
allem nach Polen.
Der 20. Jahrestag des Endes des sog. Ostblocks
ist Anlass, daran zu erinnern, u.a.mit einem Film
über KRZYSZTOF KOMEDA, einem Exponenten
des polnischen Jazz, der die Filmmusik zu den
Welterfolgen von Roman Polanski schrieb.
Die anschließende Diskussion möchte vertiefen,
die Musik von KATTORNA abrunden.